Mögliche Fördermittel

christmas-1015336_640(1)Der Bund, die Bundesländer und Kommunen bezuschussten ökologischen Einsatz beim Hausbau. Auch umweltfreundliche Techniken werden teilweise gefördert, allerdings ist nicht jede Förderung miteinander kombinierbar. Daher muss jedes Fördermittel einzeln geprüft werden.

Fördermittel für Passivhaus

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert diese Art Hausbau. Pro Wohneinheit erhält der Immobilienbesitzer ein Darlehen von bis zu 50.000 € mit einer Laufzeit von 20 Jahren und einem Zins, der weit unter dem des Kapitalmarktes liegt.

Fördermittel für Solarstrom

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert im Rahmen des Dächerprogramms die Anschaffung von Solaranlagen. Seit Januar 1999 wird die Anschaffung von Fotovoltaikanlagen fördert, wobei interessierten die Rahmenbedingungen vom jeweiligen Fachmann seiner Bank nahe gebracht werden. Das erneuerbare Energiegesetz wurde im Jahr 2000 vom Bundestag verabschiedet. Diesem Gesetz zufolge sind die Betreiber des öffentlichen Netzes dazu gezwungen, jede ins öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom über eine Laufzeit von 20 Jahren zu vergüten.

Um in den Genuss dieser Förderung zu kommen, müssen diese Anlagen an das öffentliche Netz gekoppelt sein. Der Antrag ist beim Betreiber des öffentliches Netzes zu stellen. Der Betreiber des öffentlichen Netzes zahlt dann mit der Jahresabrechnung oder in monatlichen Abschlagszahlungen das Geld aus.

Fördermittel für Pelletsöfen

  • Das Bundesamt für Wirtschaft informiert darüber und gewährt Zuschüsse für Pelletsöfen
  • Fördermittel für Wärmepumpen
  • Das Finanzamt gewährt eine Ökozulage für Wärmepumpen und Anlagen zur Wärmerückgewinnung. Das Bundesamt für Wirtschaft bezuschusst werden

Diesbezügliche Anfragen sind zu richten an das Bundesamt für Wirtschaft, Frankfurter Straße 129, 65760 Eschborn/Taunus, bzw. an die Kreditanstalt für Wiederaufbau, Palmengartenstraße 9,
60325 Frankfurt/Main.

Zuschuss für Brennwertkessel

Über die KfW Bank bekommen Verwender eines Brennwertkessels einen Zuschuss. Die Förderbank erstattet dem Betroffenen beim Einbau eines Brennwertkessels ab 3000 € Kosten 10 % als Zuschuss zurück. Voraussetzung dafür ist, dass das Fachunternehmen einen hydraulischen Abgleich des Heizsystems vornimmt. Das geschieht aus gutem Grund: Erst nach der Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich kann der neue Brennwertkessel sein volles Einsparpotenzial entfalten.

Auch beim Bundesamt für Wirtschaft erhält man einen Kesseltauschbonus für einen neuen Brennwertkessel. Hier beträgt der Zuschuss 500 €, wenn auch gleichzeitig mit der Installation eines Brennwertkessels eine klimafreundliche Solaranlage auf dem Dach angebracht wird. Der Brennwertkessel unterstützt dieses Heizsystem dann bei Engpässen in der hauseigenen Wärmeversorgung. Es gibt bestimmt noch mehrere Fördermöglichkeiten, die alle zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Wer zu diesem Thema mehr erfahren möchte, der kann sich bei zuständigen Stellen erkundigen. Ansprechpartner sind Fachunternehmen vor Ort oder die Verbraucherstelle der Stadt, der Region.